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 Andrea Seidler, Sprachwissenschafterin
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Der "Hungarus" sprach Deutsch |
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Im habsburgischen Königreich Ungarn diente Deutsch nicht nur der Kommunikation zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, sondern galt auch als Sprache der Wissenschaft und der Berichterstattung über das eigene Land. Andrea Seidler, Vorständin des Instituts für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft, untersucht diese Vermittlerrolle des Deutschen. Im Rahmen eines FWF-Projekts erstellt sie mit einem multidisziplinären Team eine digitale Edition deutschsprachiger Quellen des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Königreich Ungarn. |
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 Das Team "Physikalische Chemie der Werkstoffe - Advanced Materials" um Martin Rotter (4. v. r.) und Peter Franz Rogl (ganz rechts).
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Paradoxe Anziehungskraft |
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Auf einen Widerspruch zwischen Theorie und Experiment ist Martin Rotter vom Institut für Physikalische Chemie bei der Untersuchung magnetischer Materialien gestoßen. Das magnetoelastische Paradoxon zeigt, dass Standardmodelle nicht alle magnetischen Eigenschaften erfassen. Mit Neutronen als Sonde und in internationaler Zusammenarbeit ist man dem Phänomen jetzt auf der Spur. Die gefundene Verzerrung könnte technologisch interessant sein. |
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 Andrea B. Braidt und Klemens Gruber, MedienwissenschafterInnen |
Medientheorie: Vertov und der Digitale Formalismus |
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Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts "Digital Formalism: The Vienna Vertov Collection", das von Andrea B. Braidt und Klemens Gruber vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft geleitet wird, steht das filmische Schaffen des Russen Dziga Vertov (18961954). Vertovs Oeuvre gilt als Kristallisationspunkt des Formalismus. Durch die digitale Analyse seiner Filme wollen Braidt und Gruber gemeinsam mit den Projektpartnern vom Österreichischen Filmmuseum und der TU Wien neues Licht auf die Schule der Formalisten in medientheoretischer und wissenschaftshistorischer Hinsicht werfen. Es geht um einen Brückenschlag zum digitalen Formalismus der Gegenwart. |
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Neue Professuren im Februar/März 2007 |
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Im Februar 2007 wurde eine neue Professur besetzt: Univ.-Prof. Dr. Annegret Pelz, Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät. Zwei neue Professuren gibt es im März 2007: V.-Prof. Dr. Christian Korunka, Professor für Arbeitspsychologie an der Fakultät für Psychologie, und Univ.-Prof. Dr. Barbara Schneider-Taylor, Professorin für Schulpädagogik mit besonderer Berücksichtigung der Höheren Schulen an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft.
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