forschungsnewsletter
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Oktober 2011
Starke Universität durch starke Forschung

Heinz W. Engl, Rektor der Universität Wien

Im weltweiten THES-Uniranking scheint die Universität Wien nun wieder als einzige österreichische Universität auf. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich die Universität Wien von Platz 195 auf 139. Auch wenn es sich empfiehlt, positive wie negative Rankingresultate mit einer gewissen Gelassenheit zu betrachten, sind zwei Schlüsse zu ziehen: Die Stärke der Forschung ist entscheidend für die internationale Reputation, welche wiederum die Attraktivität der Universität als Forschungs- und Studienort maßgeblich beeinflusst. Weiters zeigt das Ranking klar auf, wie hoch der internationale Konkurrenzdruck ist. Daraus ergibt sich Handlungsbedarf.



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Geschichte der Zensur: Österreich und seine verbotenen Bücher

Norbert Bachleitner und Daniel Syrovy, Literaturwissenschafter

Von 1750 bis 1848 standen in Österreich rund 50.000 literarische Texte auf sogenannten Verbotslisten. 25.000 Titel wurden davon bereits in einem 2002 abgeschlossenen Projekt erfasst. Mit dem FWF-Projekt "Österreichische Listen verbotener Bücher von 1750-1848" führt Projektleiter Norbert Bachleitner vom Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft diese Arbeit fort. Neben der Aufarbeitung und Übertragung in eine Datenbank ergänzen qualitative und quantitative Untersuchungen das Ende 2010 gestartete Nachfolgeprojekt.



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Das Gedächtnis der Gesteine

Rainer Abart, Sprecher des IK "Deformation in Geomaterialien", ...

"Detektivarbeit" nennen Rainer Abart und Bernhard Grasemann, die beiden Sprecher des neuen Initiativkollegs "Deformation in Geomaterialien", die Rekonstruktion der Vergangenheit von Gesteinen. Mit physikalisch-chemischer Analytik sowie analogen und numerischen Simulationen untersuchen sie im Rahmen des Doktoratsprogramms gemeinsam mit ihren KollegInnen am Geozentrum und zehn internationalen NachwuchswissenschafterInnen Mikrostrukturen in deformierten Gesteinen und Mineralien, um ihre oft Jahrmillionen zurück reichende Geschichte zu rekonstruieren. Das drei Jahre laufende Initiativkolleg startete am 1. Oktober 2011.



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Ein Netzwerk zur Bewegungsförderung

Christina Steininger, Michael Kolb und Rosa Diketmüller, Institut für Sportwissenschaft, ...

Im Rahmen des EU-Projekts "PASEO" (Building Policy Capacities for Health Promotion through Physical Activity among Sedentary Older People) erstellten Michael Kolb, Rosa Diketmüller und Christina Steininger vom Institut für Sportwissenschaft einen "Wiener Aktionsplan zur Förderung von Bewegungs- und Sportaktivitäten älterer Menschen". Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der Wiener Gesundheitsförderung (WiG), wurden erste Maßnahmen zur Mobilisierung von älteren – insbesondere bisher inaktiven – Menschen gesetzt. Finanziert wurde das internationale Projekt, an dem Partner aus 15 europäischen Staaten teilnahmen, aus Mitteln der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission.



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Neue Professuren an den Fakultäten

Insgesamt 21 Neuberufungen gab es im August, September und Oktober 2011 an der Universität Wien: fünf im August, sieben im September und neun im Oktober. Ein Überblick über die neuen ProfessorInnen an den Fakultäten:



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Frühere Ausgaben des Forschungsnewsletter
Impressum
Herausgeberin:
Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, A-1010 Wien
Vorwort: Heinz W. Engl, Beiträge: Theresa Dirtl, Daniela Hermetinger, Petra Schiefer, Marion Wittfeld
Redaktion: Bernadette Ralser
bernadette.ralser@univie.ac.at
T +43 -1- 4277-175 34
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Weitere Berichte über aktuelle Forschungsprojekte an der Universität Wien finden Sie in der Online-Zeitung uni:view.