forschungsnewsletter
63
Dezember 2011
Machen Fehler härter?

Physikerin und Hertha-Firnberg-Stipendiatin Daria Setman

150 Tonnen – das Gewicht von 20 LKWs – drücken auf ein münzgroßes Metall, das anschließend so lange gedreht wird, bis es die gewünschte Härte erreicht. Das Ganze nennt sich "High Pressure Torsion" – kurz "HPT": Damit werden Metalle bearbeitet, die z.B. in der Medizin Anwendung finden. Das innere Gefüge der Metallstruktur wird zerstört und am Ende enthält das Metall so viele "Fehler", dass es hart genug ist, um zusätzlichen Verformungen standzuhalten. Die Physikerin und Hertha-Firnberg-Stipendiatin Daria Setman untersucht nun, welchen Einfluss solche Fehler und insbesondere "Leerstellen" – d.h. in der gitterförmigen Metallstruktur fehlt ein Atom – auf die Festigkeit von Metallen haben.



[Lesen Sie hier weiter]
Otto Neurath: Die politische Seite eines Universalgenies

Politikwissenschafter Günther Sandner (Foto: privat)

Der österreichische Philosoph Otto Neurath gilt als Universalgenie mit vielseitiger Begabung. Der Politikwissenschafter Günther Sandner legt nun eine umfassende intellektuelle und politische Biografie des renommierten Philosophen, Soziologen, Ökonomen und Bildpädagogen vor, die auch seine bedeutende politische Rolle aufzeigt.



[Lesen Sie hier weiter]
Multiple Sensoren

Chemiker Peter Lieberzeit

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Spätestens nach dem Melamin-Skandal 2008 wissen KonsumentInnen, dass "gepanschte" Lebensmittel tödlich sein können. Um in Zukunft Lebensmittelkontrollen schnell und unkompliziert durchführen zu können, ist der Chemiker Peter Lieberzeit im Rahmen des EU-Projekts "Photosens" an der Entwicklung eines wegwerfbaren, massenproduzierbaren Sensorchips beteiligt: Dieser soll unter anderem potenziell gefährliche Substanzen in Nahrungsmitteln erkennen. Neben der Lebensmittelsicherheit wird der neue Sensor auch zur Überwachung der Luftqualität sowie im pharmazeutischen Bereich anwendbar sein.



[Lesen Sie hier weiter]
PDF-Version PDF-Version Forschungsnewsletter Dezember 2011
Druckversion
Frühere Ausgaben des Forschungsnewsletter
Impressum
Herausgeberin:
Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, A-1010 Wien
Beiträge (uni:view): Petra Schiefer, Markus Steiner
Redaktion: Bernadette Ralser
bernadette.ralser@univie.ac.at
T +43 -1- 4277-175 34
Wenn Sie den Newsletter nicht mehr erhalten wollen, können Sie sich hier abmelden.

Weitere Berichte über aktuelle Forschungsprojekte an der Universität Wien finden Sie in der Online-Zeitung uni:view.